Behandlung des Bewegungsapparates / konservative und operative Orthopädie

Die orthopädisch/traumatologische Tätigkeit von Herr Dr. med. Manuel Haag und Frau Dr. med. Elisabeth Anna Aschl basiert auf dem neusten Stand des medizinischen Wissens und wird durch moderne Medizintechnik ergänzt.

Doch der entscheidende Faktor in unseren Augen liegt in der persönlichen und menschlichen Arzt-Patienten-Beziehung: Ein ausführliches Gespräch, zuhören, die gemeinsame Betrachtung und Abstimmung sämtlicher Therapieoptionen. Ziel ist stets die rasche und vollständige Gesundung des Patienten/der Patientin immer im Hinblick auf eine nachhaltige und präventive Stabilisierung des Erreichten.

Dabei berücksichtigen wir  bei allen körperlichen Erkrankungen stets auch Ihre individuellen Bedürfnisse, Zukunftsvisionen und aktuelle Lebenssituation.

Hier in der functiomed ist unser höchstes Ziel Ihnen die innere Freude an Ihren Körper zu geben. Wir haben damit die römische Weisheit „Mens sana in corpore sano“ (Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper) in die Neuzeit übernommen.

Röntgen

Die functiomed verfügt über ein hochmodernes volldigitales Röntgengerät, das mit minimierter Strahlenbelastung eine umgehende primäre radiologische Diagnostik ermöglicht. Für den Bewegungsapparat ist das eine unverzichtbare Basis zur Abklärung oder Verlaufskontrolle vieler Beschwerden.

Ultraschall

Wir verfügen über ein hochwertiges Ultraschallgerät der neuesten Generation für die exakte strukturelle und funktionelle Untersuchung sowie gezielte, bildgesteuerte Infiltrationen. Die Sonographie ist schonend, schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung. Auch in der Dynamik einer Bewegung lassen sich hierbei Strukturen sowie spezielle Verletzungsmuster oft differenziert darstellen.

Labor

Im eigenen functiomed Labor können wir eine schnelle Basisdiagnostik und in Kooperation mit einem externen Labor eine umfangreiche Labordiagnostik durchführen.

MRI | Magnetressonanz-Imaging

Durch eine enge Kooperation mit ausgewählten radiologischen Praxen ist es uns möglich, bei Bedarf eine zeitnahe, erweiterte bildgebende Diagnostik durchzuführen. Das MRI ist hierbei die wertvollste Bildgebung zur objektiven Beurteilung der weichteiligen Strukturen des gesamten Bewegungsapparats. Es verzichtet dabei auf Röntgenstrahlen und funktioniert mit einem Magnetfeld.

Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung (DEXA) ist ein Verfahren zur Objektivierung und Quantifizierung Ihrer Knochendichte. Mit der gewonnenen Information kann eine moderne und leitliniengerechte Primär-Prävention oder Therapie einer Osteoporose durchgeführt werden.

Myofasciale Triggerpunkttherapie

Die ärztliche myofasciale Triggerpunkttherapie eignet sich zur gründlichen Diagnostik von akuten sowie chronischen Beschwerden und Unterscheidung von gelenksbedingten Beschwerden. Therapeutisch kann manuell, oder mittels dry needling und wet needling (mit Lokalanästhetikum) behandelt werden.

Arthroskopie und Gelenkchirurgie

In der functiomed vereinen wir die Stärken verschiedener Behandlungsmöglichkeiten zum maximalen Vorteil unserer Patienten. Weit mehr als 90% der Gelenkleiden können wir erfolgreich funktionell beziehungsweise konservativ behandeln. Liegen jedoch ausgedehnte strukturelle Schäden vor, kann eine operative Strategie die richtige Option sein. Im Einklang mit der Philosophie der functiomed, werden chirurgische Eingriffe unter maximal biologischen und gelenkerhaltenden Aspekten minimalinvasiv durchgeführt. Die Perfektion ist hierbei der Anspruch, die gesunde Anatomie das Vorbild. Die chirurgischen Rekonstruktionen dienen der Wiederherstellung Ihrer Gelenkfunktion für Sport, Freizeit und Beruf. Die Indikationen (Notwendigkeit, Risiken, Alternativen und Aussichten) werden immer im Team besprochen.

Wirbelsäulenleiden

Beschwerden der Wirbelsäule können zum einen funktioneller Natur sein, dies sind z.B. haltungs- oder belastungsbedingte Ursachen oder Bewegungseinschränkungen. Diese lassen sich oft mit gezielten physiotherapeutischen, manualtherapeutischen und osteopathischen Behandlungen, sowie auch mittels unterstützenden Medikamenten oder gezielten Infiltrationen lindern bzw. beheben. Anschliessend sollte den Beschwerden mit einem gezielten Präventionsprogramm vorgebeugt werden. Zum anderen gibt es degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule, bei welchen bereits ein struktureller Schaden vorliegt (Arthrose der kleinen Wirbelgelenke, Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose). Hier steht ebenso durch eine gezielte Therapie zunächst die Beschwerdelinderung im Vordergrund. Auch im Fall einer solchen Erkrankung kann durch eine Sekundärprävention erneuten Beschwerden vorgebeugt werden.

Sportmedizin

Beschwerden durch sportliche Betätigung sind in der Regel funktioneller Natur. Diese sind meist durch ein Missverhältnis von Belastung und Belastbarkeit bedingt. Durch gezielte Anamnese, körperliche Untersuchung und vor allem durch funktionelle und biomechanische Analysen kann die Ursache gefunden und behoben werden. Entscheidend hierfür ist das Verhältnis aus Stabilität, Beweglichkeit und funktionell-anatomischem Bewegungsablauf. Gerade bei sportorthopädischen Krankheitsbildern ist die Prävention besonders wichtig. Wiederkehrende unphysiologische Bewegungsabläufe können schnell zu bleibenden Überlastungsschäden führen. Nach einem Unfall ist es ebenso wichtig, die richtige Balance zwischen dem Zustand vor dem Schadenereignis, frühfunktioneller Behandlung und dem Respektieren des aktuellen Limits zu finden.

Die Sportmedizin umfasst Prävention, Sportmedizinische Check-ups, Blutuntersuchungen, Sportrehabilitation nach Verletzungen, Überbelastungen und Operationen, Beratung bezgl. Return-to-Sports und Trainingsberatung.

Arthrosebehandlung

Arthrose als degenerative oder unfallbedingte Knorpelschädigung ist eine voranschreitende Erkrankung, die alle Gelenke betreffen kann. Dabei muss die Diagnose nicht als Schicksal hingenommen werden. Der Reizzustand betroffener Gelenke kann durchaus beeinflusst werden. Gezielte Gelenkinjektionen (Hyaluronsäure, ACP), Akupunktur, eine Ernährungsumstellung, Physiotherapie oder orthopädische Hilfsmittel sind nur eine Auswahl von therapeutischen Möglichkeiten. Im Frühstadium einer Arthrose ist es durchaus auch sinnvoll, funktionelle-biomechanische Störungen (Fehlhaltung, Fehlbelastung) zu behandeln und zu korrigieren.

Osteologie | Osteoporose

Die Osteologie befasst sich mit Erkrankungen des menschlichen Knochens. Neben Stoffwechselstörungen, genetischen und Tumor-Leiden bildet die Prävention, Diagnostik und Therapie der Osteoporose den Grossteil der osteologischen Krankheitsbilder. Bei der Osteoporose kommt es zu einer erhöhten Brüchigkeit der Knochen. Am häufigsten sind Frauen nach den Wechseljahren betroffen, jedoch nimmt mit zunehmender Lebenserwartung auch die Zahl der männlichen Patienten zu. Osteoporose entwickelt sich bis zu einem Bruch symptomlos. Umso wichtiger ist deshalb, eine rechtzeitige Diagnostik, um präventiv oder therapeutisch eingreifen zu können.

Traumatologie des Bewegungsapparates

Ein Unfall mit Verletzung von Gelenken, Sehnen oder Muskeln, z.B. im Alltag, bei der Arbeit, beim Sport, kann oft kurzfristig eine schwere Beeinträchtigung für den Patienten bedeuten. Hier ist eine rasche und umfangreiche Diagnostik elementar wichtig. Je früher eine Diagnose gestellt und mögliche weiterführende Abklärungen eingeleitet werden können, desto früher kann eine adäquate Therapie - ob konservativ oder operativ – eingeleitet werden. Auch hier steht heutzutage bei den meisten Verletzungen eine frühfunktionelle Nachbehandlung im Vordergrund. Ziel ist eine schnellstmögliche Rückkehr in den Alltag, den Beruf oder den Sport.

Orthokin / ACP / Eigenbluttherapie

Diese Methoden eignen sich zur Behandlung von Sehnenentzündungen (Achillessehne, Golferellbogen, Tennisellbogen, Knie) oder zur Behandlung von akuten Muskelverletzungen. Es wird venös das Blut des Patienten abgenommen und in einer Zentrifuge bearbeitet, um die roten Blutkörperchen zu entfernen. Der Unterschied zwischen Orthokin und ACP liegt in der Verarbeitung des Patientenblutes. Das Plasma enthält Blutinhalte, die gegen Entzündungen wirken. Diese werden dann, allenfalls mit Ultraschall gesteuert, an die verletzte oder entzündete Stelle gespritzt. Dadurch kann der Abbau der Entzündung gefördert und beschleunigt werden.

Manuelle Medizin

Die ärztliche manuelle Behandlung umfasst die Behandlung von akuten und chronischen Rücken- und Gelenksbeschwerden. Durch eine Dysbalance im Zusammenspiel kann es zu akuten, schmerzhaften Blockierungen und Funktionseinschränkungen kommen. Häufig genügen wenige Sitzungen um eine Schmerzreduktion zu erzielen – für die Nachhaltigkeit ist bei wiederholten Beschwerden die Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und einem aktiven muskulären Aufbau und Stabilisierung notwendig.

Präventionsmedizin

Bei der Präventionsmedizin (oder auch Präventivmedizin) handelt es sich nicht um eine klassische fachgebundene Disziplin. Wir als Menschen sind mehr oder weniger starken Belastungen im Alltag, im beruflichen Umfeld oder beim Sport ausgesetzt. Einfluss auf mögliche Erkrankungen nehmen unsere Gene, die Ernährung, der Lebenswandel, Medikamente, Sucht- und Genussmittel, aber auch der Stress und die seelische Belastung. Eine Vielzahl der negativen und belastenden Faktoren können wir erkennen und beeinflussen. Dabei soll dem Entstehen von Krankheiten künftig vorgebeugt oder deren Auftreten zeitlich verzögert werden. Liegt bereits eine Erkrankung vor, kann hier durch Sekundär- oder Tertiärprävention noch positiv Einfluss genommen werden.

Tanzmedizin / Musikermedizin

Ein besonderes Anliegen ist die Behandlung von Tänzern und Musikern. Als Teilbereich der Sportmedizin ist man hier hautnah an der Schnittstelle von Hochleistungssport und Kunst, Ausdruck, Kreativität und Ästhetik. Tänzer und Musiker sind einem sehr speziellen Belastungsprofil ausgesetzt. Wir besitzen langjährige Erfahrung in der Betreuung von Tänzern und leiten auch die medizinische Betreuung der Tanzakademie Zürich.

DR. MED. ELISABETH ANNA ASCHL

Ärztliche Leiterin. Fachärztin für Physikalische Medizin & Rehabilitation │ Sportmedizin SGSM

DR. MED. MANUEL HAAG

Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates. Interview mit Dr. Haag.

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