Osteopathie Es gibt 11 Produkte.

Osteopathie

Osteopathie

Dr. Andrew Taylor Still
Dr. Andrew Taylor Still
Begründer der Osteopathie

Der Begriff Osteopathie

"Osteo" steht für Knochen und "pathie" für Krankheit oder Leidenschaft. Diese Übersetzung lässt vermuten, dass es sich bei der Osteopathie um die Behandlung von Knochenkrankheiten handelt. Doch Osteopathie ist hier ein philosophischer Begriff und steht für eine systemische manuelle Medizin, welche die Ursache (Knochen) der Krankheit oder die Leidenschaft für den menschlichen Knochenbau beschreibt.

Wie arbeitet ein Osteopath?

Die umfassende Krankheitsgeschichte des Patienten liefert dem Osteopathen wichtige Hinweise für eine adäquate ganzheitliche Behandlung. Vor jeder Behandlung wird der Patient auf drei Ebenen (Bewegungsapparat, Organ- und Kranio-Sakrales System) osteopathisch untersucht. Dabei überprüft er die Haltung, die Beweglichkeit der Wirbelsäule, Rippen, Gelenke, die Beweglichkeit der Organe sowie die Elastizität des Gewebes. Diese sind wichtige Indikatoren für die Behandlung. Osteopathie ist ein ganzheitlicher, manueller (d.h. durch die Hände ausgeführter) Therapieansatz, der nicht nur das Knochensystem, sondern den Körper als Ganzes behandelt. Dabei lassen sich durch den speziell geschulten Tastsinn kleinste Einschränkungen im Gewebe gut erkennen. Die Osteopathie beruht auf dem Grundsatz, dass alle Körpersysteme (Knochen-, Blut-, Nerven-, Lymph- und Hormonsysteme) miteinander verbunden sind und von deren einwandfreien und gegenseitigen Zusammenarbeit abhängen.

Die Organe beeinflussen so zum Beispiel das Knochensystem und umgekehrt. Weiter kann eine gestörte oder fehlende Bewegungsfreiheit verschiedener Körpersysteme eine schlechte Durchblutung, mangelnde Blutversorgung und fehlenden Abtransport der Schlackenstoffe zur Folge haben. Die Selbstregulation - die Selbstheilung - des Körpers wird somit gestört und Krankheiten können mit ihrer gesamten Symptomatik ihren Lauf nehmen. Osteopathie ist eine auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende Behandlungsmethode, die eine genaue Kenntnis der Anatomie, Physiologie und Biochemie voraussetzt.

Der Osteopath behandelt nicht die Krankheit, sondern fördert den natürlichen Heilungsprozess des Körpers. Schon nach einer Behandlung sind spürbare Verbesserungen möglich. Bei chronischen Problemen kann es mehrere Sitzungen brauchen, dies aufgrund von Verfestigungen (Unelastizität) im Gewebe.

Osteopathie hilft

bei...

  • chronischen und akuten Beschwerden jeder Altersgruppe (vom Neugeborenen bis zu den Senioren)
  • sämtlichen Problemen des Bewegungsapparates (z.B. Rücken- und Nackenschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Verspannungen, wiederkehrende Sehnenentzündungen, Fuss-, Knie-, Hüft- und Schulterschmerzen, Karpaltunnelsyndrom, Tennis-/Golf-Ellbogen usw.)
  • Organbeschwerden: Verdauungsbeschwerden (Verstopfung, Reizdarm, Blähbauch), Völlegefühl, Sodbrennen, Leber- und Gallenbeschwerden, vegetativen Störungen, Bluthochdruck, Menstruationsbeschwerden sowie Prostatabeschwerden
  • Rehabilitation nach Unfallverletzungen
  • Folgen von Schleudertraumen, Unfällen und Stürzen
  • Sportverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Verrenkungen
  • Operationsnarben
  • Beschwerden in der Schwangerschaft
  • Kopfschmerzen: Spannungskopfschmerz, Migräne
  • Schwindel, Tinnitus
  • wiederkehrende Entzündungen in der Nasennebenhöhle oder im Mittelohr, im Bauchbereich (Blase, Darm, Niere, Magen…)
  • verminderter Sensomotorik
  • geschwächter Vitalkapazität und Leistungsfähigkeit

 

... bei Kindern und Säuglingen

  • Schiefhals (Tortikollis) / Bevorzugtes Liegen auf einer Seite
  • Schreikindern, Spuckkindern
  • Drei-Monats-Koliken
  • rezidivierenden Mittelohrentzündungen
  • Hyperaktivität (ADHD)
  • Schädelasymmetrie
  • Sprach- und Lernstörungen
  • Konzentrationsschwäche

 

... bei Sportlern

  • rezidivierenden Muskelzerrungen
  • Erhöhung der Vitalkapazität und Leistungsfähigkeit
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verletzungsprophylaxe

Manipulative Methoden 

Angepasst an die Bedürfnisse des Patienten variiert die Arbeitsweise von sehr sanften bis hin zu intensiveren manipulativen Methoden in folgenden Hauptsystemen:

 

Parietales System

Es umfasst den Bewegungsapparat mit all seinen Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern, etc.

BewegungsapparatBewegungsapparat

BewegungsapparatBewegungsapparat

 

Viszerales System

Es bezieht sich auf alle inneren Organe und deren Blut-/ Lymphgefässe, Nerven und Faszien.

BewegungsapparatBewegungsapparat

 

Kranio-Sakrales System

Es schliesst den Schädel, das Kreuzbein und deren Verbindungen, wie auch das Nervensystem und die Hirnflüssigkeit mit ein.

BewegungsapparatBewegungsapparat

 



Medien | Publikationen...

Seit Inkrafttreten des Versorgungsstrukturgesetzes erstatten mehr als 100 gesetzliche Krankenkassen anteilig die Kosten für Osteopathie. Bericht lesen...

 

 

 

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