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Orthopädie | Traumatologie

Orthopädie und Traumatologie

Orthopädie und Unfallchirurgie

Leitbild:

Die orthopädische und traumatologische Tätigkeit, von Axel Stamm,Facharzt FMH, basiert auf dem neusten Stand des medizinischen Wissens und wird ergänzt durch moderne Medizintechnik. Doch der entscheidende Faktor in unseren Augen liegt in der persönlichen und menschlichen Arzt-Patienten-Beziehung: Sich Zeit nehmen, zuhören, die gemeinsame Betrachtung und Abstimmung sämtlicher Therapieoptionen – Ziel ist stets Ihre rasche und vollständige Gesundung, immer im Hinblick auf eine nachhaltige und präventive Stabilisierung des Erreichten. Dabei versucht der Orthopäde und Traumatologe bei allen körperlichen Erkrankungen stets auch die seelische Seite zu berücksichtigen. Denn schon die alten Römer wussten: „Mens sana in corpore sano“ (Ein gesunder Körper in einem gesunden Geist).

Diagnostik:

  • Anamnese:
    Der wichtigste Aspekt auf dem Weg zur richtigen Diagnose und somit auch zur Therapie ist die Krankheitsgeschichte der Patientin/des Patienten, insbesondere in Bezug auf die Beschwerden oder das Trauma, sowie die Einschränkungen im Alltag, beim Sport oder im Beruf.

  • Körperliche Untersuchung:
    Trotz aller modernen Bildgebungsmöglichkeiten und apparativen Diagnostiken, ist dies nach wie vor das wichtigste Element auf dem Weg zur Befundung. Eine differenzierte und ausführliche körperliche Untersuchung ist statisch oder auch dynamisch möglich.

  • Röntgen:
    Unsere Praxis verfügt über ein modernes volldigitales Röntgengerät. Damit ist eine primäre radiologische Diagnostik zeitnah und direkt bei uns im Haus möglich.

  • Ultraschall:
    Ein modernes diagnostisches Ultraschallgerät (Sonographie) ist heutzutage in einer modernen orthopädisch/unfallchirurgischen Praxis unverzichtbar. Es ermöglicht eine schnelle, genaue und vor allem strahlungsfreie Diagnostik nahezu aller Muskeln, Sehnen und Gelenke.

  • MRT/CT/Knochendichtemessung:
    Durch eine enge Kooperation mit befreundeten radiologischen Praxen ist es uns möglich, bei Bedarf eine rasche, erweiterte radiologische Diagnostik durchzuführen.

  • Labor:
    Im eigenen Labor können wir eine schnelle Basisdiagnostik und in Kooperation mit einem externen Labor eine umfangreiche Labordiagnostik durchführen.

Praxisschwerpunkte:

Wirbelsäulenleiden
Beschwerden der Wirbelsäule können zum einen funktioneller Natur sein, dies sind z.B. haltungs- oder belastungsbedingte Ursachen oder Bewegungseinschränkungen. Diese lassen sich oft mit gezielten physiotherapeutischen, manualtherapeutischen und osteopathischen Behandlungen, sowie auch mittels unterstützenden Medikamenten oder gezielten Infiltrationen lindern bzw. beheben. Anschliessend sollte den Beschwerden mit einem gezielten Präventionsprogramm vorgebeugt werden. Zum anderen gibt es degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule, bei welchen bereits ein struktureller Schaden vorliegt (Arthrose der kleinen Wirbelgelenke, Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose). Auch hier steht durch eine gezielte Therapie zunächst die Beschwerdelinderung im Vordergrund. Auch im Fall einer solchen Erkrankung kann durch eine Sekundärprävention erneuten Beschwerden vorgebeugt werden.

 

Sportorthopädie
Beschwerden durch sportliche Betätigung sind in der Regel funktioneller Natur. Diese sind meist durch ein Missverhältnis von Belastung und Belastbarkeit bedingt. Durch gezielte Anamnese, körperliche Untersuchung und vor allem durch funktionelle und biomechanische Analysen kann die Ursache gefunden und behoben werden. Entscheidend hierfür ist das Verhältnis aus Stabilität, Beweglichkeit und funktionell-anatomischem Bewegungsablauf. Gerade bei sportorthopädischen Krankheitsbildern ist die Prävention besonders wichtig. Wiederkehrende unphysiologische Bewegungsabläufe können schnell zu bleibenden Überlastungsschäden führen. Nach einem Unfall ist es ebenso wichtig, die richtige Balance zwischen dem Zustand vor dem Schadenereignis, frühfunktioneller Behandlung und dem Respektieren des aktuellen Limits zu finden.

 

Arthrosebehandlung
Arthrose als degenerative oder unfallbedingte Knorpelschädigung ist eine voranschreitende Erkrankung, die alle Gelenke betreffen kann. Dabei muss die Diagnose nicht als Schicksal hingenommen werden. Der Reizzustand betroffener Gelenke kann durchaus beeinflusst werden. Gezielte Gelenkinjektionen (Hyaluronsäure, ACP), Akupunktur, eine Ernährungsumstellung, Physiotherapie oder orthopädische Hilfsmittel sind nur eine Auswahl der therapeutischen Möglichkeiten. Im Frühstadium einer Arthrose ist es durchaus auch sinnvoll, funktionelle-biomechanische Störungen (Fehlhaltung, Fehlbelastung) zu behandeln und zu korrigieren.

 

Osteologie / Osteoporose
Die Osteologie befasst sich mit Erkrankungen des menschlichen Knochens. Neben Stoffwechselstörungen, genetischen und Tumor-Leiden bildet die Prävention, Diagnostik und Therapie der Osteoporose den Grossteil der osteologischen Krankheitsbilder. Bei der Osteoporose kommt es zu einer erhöhten Brüchigkeit der Knochen. Am häufigsten sind Frauen nach den Wechseljahren betroffen, jedoch nimmt mit zunehmender Lebenserwartung auch die Zahl der männlichen Patienten zu. Osteoporose entwickelt sich bis zu einem Bruch symptomlos. Umso wichtiger ist deshalb, eine rechtzeitige Diagnostik, um präventiv oder therapeutisch eingreifen zu können.

 

Traumatologie des Bewegungsapparates
Ein Unfall mit Verletzung von Gelenken, Sehnen oder Muskeln... (z.B.im Alltag, bei der Arbeit, beim Sport) kann oft kurzfristig eine schwere Beeinträchtigung für den Patienten bedeuten. Hier ist eine rasche und umfangreiche Diagnostik elementar wichtig. Je früher eine Diagnose gestellt und mögliche weiterführende Abklärungen eingeleitet werden können, desto früher kann eine adäquate Therapie - ob konservativ oder operativ – eingeleitet werden. Auch hier steht heutzutage bei den meisten Verletzungen eine frühfunktionelle Nachbehandlung im Vordergrund. Ziel ist eine schnellstmögliche Rückkehr in den Alltag, den Beruf oder den Sport.

 

Präventionsmedizin
Bei der Präventionsmedizin (oder auch Präventivmedizin) handelt es sich nicht um eine klassische fachgebundene Disziplin. Wir als Menschen sind mehr oder weniger starken Belastungen im Alltag, im beruflichen Umfeld oder beim Sport ausgesetzt. Einfluss auf mögliche Erkrankungen nehmen unsere Gene, die Ernährung, der Lebenswandel, Medikamente, Sucht- und Genussmittel, aber auch der Stress und die seelische Belastung. Eine Vielzahl der negativen und belastenden Faktoren können wir erkennen und beeinflussen. Dabei soll dem Entstehen von Krankheiten künftig vorgebeugt oder deren Auftreten zeitlich verzögert werden. Liegt bereits eine Erkrankung vor, kann hier durch Sekundär- oder Tertiärprävention noch positiv Einfluss genommen werden.

 

 

Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie & Traumatologie