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Rheumatologie

Rheumatologie

Rheuma beinhaltet Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis bedingt durch oder als Folge von degenerativen, entzündlichen und/oder Weichteilerkrankungen. Hinzu kommen sogenannte funktionelle Störungen des Bewegungsapparates.

 

Degenerative Erkrankungen und Funktionsstörungen

  • Arthrosen der grossen und kleinen Gelenke
  • Rückenleiden wie: „Hexenschuss“, „Halskehre“, Diskushernie, Spinalstenose

 

Entzündliche Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule

  • Rheumatoide Arthritis
  • Psoriasis Arthropathie
  • Spondarthropathien wie M. Bechterew
  • Borreliose
  • Kristall-Arthropathien (Gicht, Pseudo-Gicht)
  • Seltene Erkrankungen wie Vaskulitiden und Kollagenosen
  • Polymyalgia Rheumatica

 

Weichteilerkrankungen (Muskeln, Sehnen, Bänder, Bindegewebe)

  • Tennisellbogen
  • „Impingement“ der Rotatorenmanschette (Schulter)
  • Muskelverhärtungen
  • Schleimbeutelentzündung
  • Sehnenscheidenentzündung           
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Fibromyalgie

 

Knochenerkrankungen

  • Osteoporose
  • Osteomalazie
  • DISH: Diffuse idiopathische skelettale Hyperostose
  • Algodystrophie (Morbus Sudeck)
  • Morbus Paget

Methoden der Abklärung

Anamnese

Wichtig ist die Krankheitsgeschichte der Patientin, des Patienten, insbesondere in Bezug auf die Schmerzen und die Behinderung im Alltag.

 

Klinische Untersuchung

Durch seine Fachkenntnisse kann der Rheumatologe den Bewegungsapparat gezielt untersuchen und Verformungen oder Schwellungen feststellen und die Beweglichkeit und Stabilität testen. Ebenfalls kann er schmerzhafte Stellen bei der Untersuchung auffinden und in den Zusammenhang mit der Erkrankung stellen.

 

Bildgebung

Degenerative und entzündliche Veränderungen an den Gelenken und der Wirbelsäule sind mit den konventionellen Röntgenbildern oft bereits gut erkennbar. Mit der Ultraschalluntersuchung können Weichteile beurteilt werden. Untersuchungen wie CT, MRI oder Szintigraphie sind nötig, wenn zusätzliche Details an Knochen oder Weichteilen oder der Knochenstoffwechsel beurteilt werden sollen, um eine gezielte Behandlung einzuleiten. Zur Abklärung einer Osteoporose wird die Densitometrie eingesetzt. Dies ist ein niedrig dosiertes Röntgenverfahren, mit dem die Knochendichte gemessen werden kann.

Behandlungsangebote

Im Vordergrund steht für den Rheumapatienten sehr häufig der Schmerz.

 

Beratung

  • Aufklärung über die erhobenen Befunde und die Art der Erkrankung
  • Hilfe bei der Krankheits- und Schmerzbewältigung
  • Beratung über die Lebensführung und sportliche Betätigung
  • Behandlungsplanung
  • Beratung über Behandlungen aus verwandten Fachbereichen, (z.B. wenn eine Überweisung für eine orthopädische Operation zur Diskussion steht)

 

Interventionelle Rheumatologie / Injektionsbehandlungen

  • Gelenksinjektionen an grossen und kleinen Gelenken
  • Infiltrationen an der Wirbelsäule (Fazettengelenke, Iliosakralgelenke, Nervenwurzeln, Injektionen in den Spinalkanal)
  • Infiltrationsbehandlungen von schmerzhaften Stellen an Sehnenansätzen und Muskeln

 

Manuelle Behandlung von Gelenken, Wirbelsäule und Muskulatur

  • Diagnostik und Behandlung mit Techniken der Manuellen Medizin und Weichteiltechniken (z.B. Triggerpunkt-Behandlung)

Dr. med., Facharzt FMH