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Akupunktur
Chinesische Medizin und AkupunkturDie Chinesische Medizin wird seit vielen Jahren auch bei uns in Europa erfolgreich praktiziert. Bekannt ist sie unter dem Kurzbegriff TCM. Zur Traditionellen Chinesischen Medizin gehören die Akupunktur, die Chinesische Kräuterheilkunde, die Chinesische Ernährungslehre, Tuina und Qi Gong. Gesundheit aus Chinesischer SichtDie Chinesen sagen, dass ein Mensch dann gesund ist, wenn Yin und Yang im Einklang stehen und das Qi ungehindert fliessen kann. Krankheit wird denn auch verstanden als ein Ungleichgewicht, als ein Übermass oder ein Mangel auf einer bestimmten Ebene. Diese Ebene kann körperlicher, geistiger oder seelischer Natur sein. In der Chinesischen Medizin wird der Mensch immer als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verwoben. Eine Erkrankung auf körperlicher Ebene wirkt sich auch auf unsere Psyche aus, das wissen wir alle aus Erfahrung. Genauso erleben wir immer wieder, dass sich eine psychische Belastung über längere Zeit körperlich niederschlägt. Wie arbeitet ein Akupunkteur?Kommt ein Mensch zum ersten Mal zu uns, so nehmen wir uns genügend Zeit für eine gründliche Erstanamnese. In diesen 90 Minuten versuchen wir, ein möglichst umfassendes, ganzheitliches Bild zu bekommen. Wir versuchen herauszufinden und zu verstehen, wie dieser Mensch im Leben verankert ist. Was bringt er mit an Stärken, wo sind seine schwachen Stellen? Wo liegt seine Kraft, wo sein Potenzial? In welchen Zusammenhängen stehen seine Beschwerden? Auf welcher Ebene können wir ihn unterstützen? In der Erstanamnese suchen wir das vorherrschende, bestimmende Element, die Grundkonstitution eines Menschen. Ist er ein Holz-, ein Feuer-, ein Erde-, ein Metall- oder ein Wassertyp? Das vorherrschende Element ist für uns der Schlüssel zur Gesundheit. Denn hier liegt das Potenzial, die Fähigkeit, die Kraft und auch die Verletzlichkeit, die Schwäche, die Sehnsucht. Es ginge hier zu weit, die einzelnen Elementtypen näher zu beschreiben. Für Interessierte empfehlen wir das Buch von Marian Leuthold „Die Kraft der Wandlungsphasen“, das eine verständliche Einführung in die Fünf Elementen Lehre gibt. In der Erstanamnese suchen wir also das vorherrschende Element. Und jetzt stellen wir uns die wichtige Frage, auf welcher Ebene wir behandeln müssen, um das Ungleichgewicht zu beheben. Um die Grundkonstitution, also das Element und die Ebene der Erkrankung herauszufinden, bedienen wir uns der sogenannten fünf Prüfungen: fragen, sehen, hören, riechen und tasten.
Nach der Befragung und nach der körperlichen Diagnose folgt die Behandlung. Hierzu benutzen wir feine Akupunkturnadeln, die wir an speziellen Punkten auf den Energiebahnen – den sogenannten Meridianen – einsetzen. Die Meridiane überziehen den Körper wie ein Netz. Sie sind alle miteinander verbunden und verlinken auch die inneren Organe mit dem Äusseren des Körpers. In diesen Meridianen fliesst das Qi, die Lebenskraft. Die Stimulierung der Punkte mit den Nadeln und weiteren Instrumenten wie z.B. Schröpfgläser, Moxa etc. behebt Blockaden und ermöglicht den freien Energiefluss in Körper, Geist und Seele.
Die Therapiesitzungen nach der Erstanamnese dauern in der Regel 50 – 60 Minuten. Wir behandeln nach Möglichkeit 5x im Wochenrhythmus und passen dann die Behandlungsfrequenz und die Dauer der Therapie dem Gesundheitszustand des Patienten an. Das Ziel der Behandlung ist immer, dass der Mensch auf allen Ebenen soweit ausgeglichen ist, dass er sein Potenzial voll und ganz nutzen kann und gesund bleibt. Akupunktur hilft bei Beschwerden auf den folgenden drei Ebenen:Körperliche Ebene
Geistige Ebene
Seelische Ebene
Für wen eignet sich Akupunktur?Kinder Jugendliche und Erwachsene Sportler
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